Teures Wohnen

Preistreiber Mietnebenkosten   

 

In Deutschland müssen Mieter für Ihre Wohnung immer mehr bezahlen. Verantwortlich dafür

sind vor allem die rasant steigenden Nebenkosten. Sowohl Energieversorger als auch

Kommunen haben ihre Preise in den letzten Jahren deutlich erhöht.

 

 

 

Kommunen drehen an der Preisschraube

Allein die Kosten für die Müllentsorgung sind in Deutschland seit 1996 um 44,2 Prozent

gestiegen. Die Abwasserentsorgung ist im gleichen Zeitraum 39,3 Prozent teurer geworden,

das Trinkwasser kostet heute 36,9 Prozent mehr. Auf die Haushaltskasse der Mieter kämen

dann gleich doppelte und dreifache Kosten zu.

 

 

Teure Energiekosten

 

Im bundesweiten Trend belasten vor allem auch die so genannten warmen Nebenkosten die

Mieter. Die höchsten Steigerungsraten gab es bei den Heizkosten. Wer Wohnung oder Haus

mit einer Ölheizung warm hält, musste von 1996 bis heute eine Preissteigerung von über 90

Prozent hinnehmen. Gas ist insgesamt um 83 Prozent teurer geworden, Strom kostet 49,2

Prozent mehr als noch 1996. Die warmen Nebenkosten sind damit im Vergleich zur Kaltmiete

und sonstigen Lebenserhaltungskosten überproportional gestiegen. Sie verteuerten sich seit

1996 um 68,9 Prozent, während die Kaltmieten im selben Zeitraum nur um 8,6 Prozent

stiegen. Und dieser Trend wird sich im kommenden Jahr weiter verschärfen, Man rechnet

damit, dass sich die Nebenkosten vor allem wegen der hohen Energiepreise noch einmal um

30 Prozent verteuern werden.

 

Daher ist es für jeden Haushalt wichtig selbst Rücklagen zu bilden für die zu erwartende Nachzahlung der nächsten Abrechnungsperiode

 

 

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